Vom Blechschläger zum Fachgeschäft
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2011
Das Büroteam wird verstärkt. Annette Haubner heißt die Neue! Sie passt super in das Wielpütz-Team.
Im April findet das erste „Frühlingserwachen“ in der Badmanufaktur und im Hoffnungsthaler Ofenhaus statt.
Michael Glagow besucht beim Fachverband Sanitär-Heizung-Klima die Fortbildung zum „SHK-Kraftwerker“ und besteht die Abschlussprüfung mit Erfolg. Das heißt, auch die „Kraft-Wärme-Kopplung“ ist in Zukunft ein Thema bei Wielpütz.
Alle Gesellen besuchen Fortbildungen bei Buderus, Junkers, Solvis, Paradigma, Wolf, Grohe und Villeroy & Boch. Stillstand ist eben Rückschritt!
2010
Eva Wielpütz bildet sich bei Villeroy & Boch, Ideal Standard, Duravit und Keuco aktiv in der Badplanung weiter.
Die männlichen Kollegen besuchen derweil auch dieses Jahr wieder einige Fortbildungen zum Thema Heizung.
Und: Eva Wielpütz heiratet im September.
2009
Die Firma Wielpütz erhält den
Marketingpreis für das Deutsche SHK-Handwerk.
Hierzu ein Video: Marketingpreis 2009 - Laudatio Firma Wielpütz
Die Fachjury würdigt die „herausragende Kundenorientierung“ und die „erfolgreiche weibliche Art der Unternehmensführung“ von Ulla Wielpütz.

Die Firma Wielpütz spezialisiert sich auf einem weiteren Gebiet: der Planung und Erstellung von Bädern für die Generation über 50.
Eva Wielpütz, Benjamin Schmelzer und Klaus Hahn besuchen Fortbildungen bei der Gesellschaft für Gerontotechnik .
Ihr Diplom berechtigt die Firma Wielpütz den Titel „Fachbetrieb für senioren- und behindertengerechte Installation“ zu führen.
2008
Am 5. und 6. April findet die mittlerweile 3. Handwerksmesse "Träume brauchen Räume" auf dem Gelände der Fa. Wielpütz
statt. Die Handwerker zeigten, was sie können.
» "Träume brauchen Räume"
Gleichzeitig eröffnen an diesem Wochenende Ulla und Eva Wielpütz nach erfolgtem Umbau der Ausstellung "Die Badmanufaktur" das neue Badplanungs-Studio in Hoffnungsthal.
2007
Mit Eva Wielpütz geht die 6. Generation "Wielpütz" an den Start. Sie hat fünf Jahre beim Großhandel gelernt, ist fachlich kompetent und fit in Badplanung. Die Zukunft der Firma Wielpütz scheint nach 167 Jahren gesichert.
2006
Die Kunden erwarten immer mehr, dass die einzelnen Handwerker, die man bei einer Badrenovierung braucht,
Hand in Hand arbeiten. In der Koordination dieser Gewerke sieht Ulla Wielpütz ihre Aufgabe.
Das Team von "Träume brauchen Räume" arbeitet professionell Hand in Hand.
2005
Dieses Jahr gibt es etwas zu feiern. Die Firma Wielpütz wird 160 Jahre alt! Und Ulla Wielpütz hat Ihr 25-jähriges Dienstjubiläum!
Wenn das keine Gründe zum Feiern sind?!
Vom 22. - 24. April findet die Ausstellung "Träume brauchen Räume - Trends und Ideen rund ums Bauen und Wohnen" statt mit 15 Unternehmen aus dem Hoffnungsthaler Umfeld - eine Benefiz-Veranstaltung zugunsten des Elisabeth-Hospizes in Lohmar und des mobilen Hospizdienstes in der Stadt Rösrath.
Ein tolles Fest! Eine tolle Ausstellung!
2004
Auch dieses Jahr steht wieder im Zeichen der Fortbildung für das Team der Firma Wielpütz. Ursula Wielpütz absolviert ihre Ausbildung und Prüfung als diplomierte Badgestalterin. Die Monteure absolvieren etliche Schulungen zum Thema Öl- und Gasheizung. Trotz Wirtschaftsflaute stehen die Zeichen auf Wachstum.
2003
Die Geschäftsräme werden umgebaut. Der Fliesenlegermeister Thomas Baur präsentiert sein Können in der Aussstellung des Betriebes.
Zum ersten Mal findet im April auf dem Wielpütz-Gelände die Veranstaltung "Träume brauchen Räume" statt. Ursula Wielpütz zeigt zusammen mit 13 anderen Unternehmern "alles rund ums Bauen und Wohnen".
2002
Ursula Wielpütz hat die Prüfung zur "Wellnessberaterin Bad" bestanden. Gleichtzeitig hat sie sich zu dem Thema "Barrierefreie Bäder" ausbilden lasssen.
2001
Getreu ihrem Lebensmotto - Stillstand ist Rückschritt - hat Ursula Wielpütz mit ihrem Team im Jahr 2001 den Sprung in ein neues Geschäftsfeld gewagt und ein großzügiges Fachgeschäft in Hoffnungsthal eröffnet.
1997
Dieter Wielpütz ist in diesem Jahr verstorben. Doch seine Frau Ursula führt den Betrieb weiter und baut ihn kontinuierlich aus.
1984
gingen Ulrich und Sybille Wielpütz in Rente und das Haushaltwarengeschäft wurde geschlossen.
1977
stieg der Sohn Dieter Wielpütz in den Betrieb ein. Er hatte sowohl das Heizungsbauer- als auch das Installateurhandwerk bei seinem Vater gelernt. 1974 machte er seine Meisterprüfung. Er begann zunächst alleine, dann mit einem Angestellten und einem alten VW-Bus. Später führte Dieter Wielpütz den Betrieb gemeinsam mit seiner Ehefrau Ursula Wielpütz, geb. Hasenberg.
1950
legte Ulrich Wielpütz vor der Handwerkskammer Köln seine Meisterprüfung ab. Er baute tatkräftig den Handwerksbetrieb aus: in den 60er Jahren arbeiteten schon über 10 Angestellte bei ihm. Neben dem Handwerksbetrieb bestand schon aus Zeiten seines Vaters das Haushaltswarengeschäft Wielpütz. Ulrich Wielpütz erweiterte es um Jagd- und Angelbedarf. Das Geschäft wurde zunächst von seiner Mutter und später von seiner Frau Sybille geführt.
1944
In diesem Jahr wurde sein Enkel Dieter geboren. Zu diesem Zeitpunkt war Ulrich Wielpütz in russischer Gefangenschaft. Als Ulrich Wielpütz 1946 aus der Gefangenschaft heimkehrte, übernahm er das elterliche Geschäft. Unterstützt wurde er dabei von seiner Ehefrau Sybille sowie seiner Mutter.
1893
wurde dann Julius Wielpütz junior zu Volberg geboren. Als 14-jähriger trat er als Klempner- und Installateurlehrling in das elterliche Geschäft ein.
Sohn Ulrich stieg in die Fußstapfen des Vaters und lernte im elterlichen Betrieb. Zu dieser Zeit hatte man noch keine Transportfahrzeuge. Als Lehrling musste Ulrich zum Beispiel von Hoffnungsthal bis nach Köln-Rath das notwendige Material und Werkzeug auf einer "Deuskarr" zur Baustelle transportieren (eine Deuskarr war ein von Hand gezogener hochrädriger Karren), und obenauf lag das betriebseigene Fahrrad, um zum Feierabend wieder nach Hause zu kommen. Julius Wielpütz führte das Geschäft bis zu seinem Tode 1944.
1857
wurde er Vater eines Jungen, dem er dann etwa 1884 den Handwerksbetrieb übergab. Julius Wielpütz verlegte bereits als Klempner- und Installationsmeister Wasserleitungen aus Blei und stellte Dachrinnen aus Zink her. Nebenbei war er Eisenwarenhändler. Heizung gab es natürlich noch nicht zu dieser Zeit. - man "stochte" mit Holz oder Kohle. Hier und da fand man auch schon mal eine Dampfheizung.
1845
machte sich Johann Michael Wielpütz als Blechschläger selbstständig. Er stellte Dachrinnen, Eimer, Teller, Tassen und Kannen aus Blech in Handarbeit her.

